14.07.2020 – Kultur-, Sport- und Sozialausschuss

Tagesordnung:

  • TOP 1 Berichterstattung
  • TOP 2 Jahresbericht Jugendzentrum Bobingen
  • TOP 3 Jahresbericht Streetwork Bobingen
  • TOP 4 Tätigkeitsbericht Quartiersmanagement Bobingen Siedlung
  • TOP 5 Tätigkeitsbericht Familienbüro / Familienstützpunkt
  • TOP 6 Wünsche und Anfragen
  • Weiterführende Informationen

Anwesenheit im Kultur-, Sport- und Sozialausschuss

  • Alle Mitglieder anwesend
  • Verwaltung: Schmid Günther, Ziegler Alexander

Es folgt eine auszugsweise Zusammenfassung des Ausschusses (TOP 1 – 6)

TOP 1: Berichterstattung

Direkt nachdem Bürgermeister Förster (CSU) mitteilte, dass unter TOP 1 keine Berichterstattungen anstehen, meldete sich Lukas Geirhos (Grüne) zu Wort und stellte den Antrag den ersten nicht-öffentlichen Tagesordnungspunkt in den öffentlichen Teil zu übernehmen. Bürgermeister Förster antwortete, dass in diesem Tagesordnungspunkt Gehälter und persönliche Daten einer Person genannt werden und daher die Abstimmung höchstwahrscheinlich keine Mehrheit finden wird. Lukas Geirhos bestand auf eine Abstimmung, die 16 Zuhörer mussten daraufhin den Saal kurzfristig verlassen, um die Nichtöffentlichkeit herzustellen. Anschließend – als die Zuhörer den Saal wieder betreten durften – wurde verkündet, dass der Antrag abgelehnt wurde und der Tagesordnungspunkt wie vorgesehen im nicht-öffentlichen Teil des Ausschusses behandelt wird.

TOP 2: Jahresbericht Jugendzentrum Bobingen

Der Leiter des Jugendzentrums (kurz JUZ) Herr Rankl berichtete über seine Tätigkeiten im vergangenen Jahr 2019. Hierbei stellte er den Offenen Betrieb, durchgeführte Projekte und das Ferienprogramm vor.

Offener Betrieb:

Das Bobinger Jugendzentrum bietet Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren die Möglichkeit sich in den JUZ-Örtlichkeiten zu treffen und sich mit den Angestellten oder anderen Jugendlichen auszutauschen. Der Offene Betrieb definiert sich inbesondere durch unkomplizierte Kommunikation, gemeinsame Projekte und abwechslungsreiche Events.

Projekte:

  • Kommunalwahlprojekt 2020 (U18-Wahl): Rund 60 Jugendliche durften bei einer Probewahl erste Erfahrungen mit der Kommunalwahl in Bobingen sammeln.
  • „Hey-BGM“: Jugendliche durften in Form eines Videos ihre Ideen und Interessen dem Bürgermeister präsentieren
  • Mädchenarbeit: Infoabend mit Frauenärztin, wo Mädchen diverse Fragen stellen konnten
  • uvm.

Events:

  • Kochen & Quatschen
  • Streetwork-Actionday
  • Sport, Spiel und Spaßtag
  • uvm.

Corona:

Dominik Rankl informierte die Ausschussmitglieder außerdem über den aktuellen Betrieb unter der andauernden Corona-Pandemie. Aufgrund der steigenden Dokumentationspflicht und strengen Hygienevorgaben zieht es aktuell immer weniger Jugendliche ins Bobinger JUZ. Dennoch arbeiten die Verantwortlichen intensiv daran, kleinere Projekte unter Auflagen durchzuführen, um somit den Kontakt zu den Jugendlichen nicht zu verlieren. Ebenfalls wird derzeit an einem angepassten Ferienprogramm für die Jugendlichen gearbeitet.

Stadtrat Handschuh (FBU) lobte die Arbeit des Jugendzentrums und erkundigte sich, ob zusätzlich zu dem großen Angebot, auch speziell Berufsvorbereitungen und Bewerbungstraining mit den Jugendlichen stattfinden würde. Herr Rankl antwortete, dass hier ebenfalls viel gemacht wird, sie üben mit den Jugendlichen Bewerbungsgespräche, knüpfen Kontakte und arbeiten die individuellen Stärken der Jugendlichen heraus.

TOP 3: Jahresbericht Streetwork Bobingen

Anschließend informierte Herr Hofmann über seine Tätigkeiten als Streetworker in Bobingen. Im Jahr 2019 unterstütze er das Jugendzentrum Bobingen und den Kreisjugendring (KJR). Herr Hofmann arbeitet erst seit November 2018 als Streetworker in Bobingen, konnte aber im vergangenen Jahr bereits rund 2600 Kontakte mit Jugendlichen verzeichnen.

Besonders liegen den Jugendlichen die Themen Beruf, Familie und Substanzmittel nahe, so Hofmann. Zu den durchgeführten Projekten zählen unter anderem der Streetwork-Actionday, Kochen & Quatschen (Zusammenarbeit mit Jugendzentrum), Graffiti Projekt, uvm..

Auch Hofmann muss seine bisherige Methodiken und Herangehensweisen enstprechend den Corona-Auflagen anpassen. So arbeitet er am Ausbau des Online-Angebots und der Möglichkeit, mit ihm über digitalem Wege Kontakt aufzunehmen.

TOP 4: Tätigkeitsbericht Quartiersmanagement Bobingen Siedlung

Anschließend stellte Quartiersmanagerin Cora Hemming-Haas ihre Arbeit des letzten Jahres in der Bobinger-Siedlung vor. Sie unterteilte Ihre Arbeit in folgende Kategorien:

  • Quartiersbewusstsein, Quartiersbezogenheit:
    – Organisation und Leitung des Hobby-Kreativ-Markt
    – Einweihungsfeier Kegelbahn
    – Planung und Organisation von 2. Hof-Garagenflohmarkt
    – Etablierung regelmäßiger Treffen
    – uvm.
  • Vitale Quartierungsachse, Aufwertung des Wertachzentrums:
    – Koordination und Besprechung mit Stadt
    – Neugestaltung des Zentrums
  • Netzwerkarbeit:
    – Austausch mit Siedlerverein, Ehrenamtlichen SiedlerInnen, Pfarrei, uvm.

Frau Hemming-Haas möchte in diesem und im kommenden Jahr eine engere Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff, einen erhöhten Austausch mit anderen Kulturen und unter anderem eine Willkommenskultur für Neu-BürgerInnen der Siedlung.

TOP 5: Tätigkeitsbericht Familienbüro / Familienstützpunkt

Abschließend stellte das Familienbüro Bobingen ihren Tätigkeitsbericht von 2019 vor. 73 Familien wurden von den Angestellten unterstützt. Rund die Hälfte der zu betreuenden Familien hatten einen Migrationshintergrund. Zu den häufigsten Themenbereichen zählten: Erziehung, Administrative Hilfe und Umgang mit Trennung bzw. Scheidung.

Zu den weiteren Angeboten des Familienbüros zählten:

  • Müttercafe
  • Jährliche Schulung – Wahrnehmung des Schutzauftrages für ErzieherInnen von Kindertageseinrichtungen
  • Aktionsprogramm im Familienbüro
  • uvm.

TOP 6: Wünsche und Anfragen

Keine Wünsche bzw. Anfragen

Ende des öffentlichen Teils: 20:15 Uhr

Weiterführende Informationen:

Die FBU Bobingen e. V. bedankt sich recht herzlich bei allen Verantwortlichen, die sich haupt- und ehrenamtlich für Bobingen und deren Bürger engagieren!

VIELEN HERZLICHEN DANK!

2 Gedanken zu „14.07.2020 – Kultur-, Sport- und Sozialausschuss“

  1. Liebe FBU-Berichterstatter,

    leider stellt Ihr Artikel in Bezug auf meinen Antrag aus meiner Sicht nicht ganz die Wahrheit dar. Denn ich habe beantragt den Sachverhalt im öffentlichen Teil zu behandeln und die Personalangelegenheiten selbstverständlich – wie üblich- im nichtöffentlichen Teil zu belassen.

    Mir persönlich ist Transparenz für die Bürger*innen ein großes Anliegen – und darauf habe ich die Verwaltung in diesem speziellen Punkt im Vorfeld übrigens aufmerksam gemacht.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Stadtrat Lukas Geirhos

    1. Hallo Lukas,

      da zwei der FBU-Berichterstatter dies im öffentlichen Teil der Sitzung so nicht wahrgenommen haben, hast du das vielleicht im nicht-öffentlichen Teil des Ausschusses angesprochen. Sollte uns hier ein Fehler unterlaufen sein, bitten wir das zu entschuldigen und lassen deinen Kommentar als Ergänzung zum Bericht so stehen.

      Viele Grüße

      Benedikt

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