07.05.2019 – Bau-, Planungs- und Umweltausschuss (Auszug)

Tagesordnung:

  • TOP 1 Berichterstattung
  • TOP 2 Ampelanlage Kreuzung Bahnhofstr. / Greifstr. / Mayerweg
  • TOP 3 Ausbau der Querungshilfe in der Wertachstraße zum Fußgängerüberweg; Antrag der FBU-Stadtratsfraktion
  • TOP 4 – 7 (hier erfolgte keine Mitschrift)

 

Anwesenheit:

Nicht anwesend waren Bürgermeister Müller (SPD) und Stadtrat Hauser (CSU), Stadtrat Mannes vertrat Stadtrat Burkhard (SPD). Die Sitzung leitete der dritte Bürgermeister Naumann (FW).

 

TOP 1: Berichterstattung

Es gab keine Berichterstattung.

 

TOP 2: Ampelanlage Kreuzung Bahnhofstr. / Greifstr. / Mayerweg

Herr Weis verlas die Sitzungsvorlage und wies auf mehrere Anträge von der Elterninitiative, der FBU sowie der CSU hin. Die Verlängerung der Grünphase für Fußgänger auf zwölf Sekunden sei bereits in Auftrag gegeben und sollte bis Ende Mai von der zuständigen Firma umgesetzt werden.

Stadtrat Leiter (CSU) bezeichnete die Verlängerung der Grünphase als einen ganz kleinen Punkt von mehreren erforderlichen Maßnahmen. Er sprach sich für den Einsatz von Schulweghelfern sowie eine Versetzung der Ampel nach Westen aus. Stadtrat Mannes (SPD) schlug vor, dass sich der Bauausschuss grundsätzlich mit den Ampelanlagen in Bobingen befassen und bis Herbst eine vernünftige Lösung erzielen sollte.

Stadtrat Vogl (FBU) brachte eine Einbahnstraßenregelung als mögliche Maßnahme ins Spiel. Dabei sollte der Mayerweg zwischen Bahnhofstraße und Jahnstraße nur noch in nördlicher Richtung für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden. Dadurch sollten sich laut Vogl gleich mehrere Probleme auflösen lassen: Die Rechtsabbieger aus dem Mayerweg, die Hauptgefahrenquelle für querende Fußgänger, fielen weg, zudem erübrige sich die Vorrangschaltung sowie das Versetzen der Ampelanlage. Für aus der Greifstraße ausfahrende Pkw würde die Situation übersichtlicher. Ein weiterer Vorteil: Ein Testbetrieb dieser Verkehrsregelung über mehrere Wochen wäre zeitnah und ohne großen Aufwand umzusetzen.

Stadträtin Müller-Weigand favorisierte die Schulweghelfer, Herr Landgraf entgegnete jedoch, dass es schier unmöglich wäre, Schulweghelfer zu finden.

3. Bürgermeister Naumann wies darauf hin, die Sache nicht verschleppen zu wollen und formulierte daraufhin folgenden Beschlussvorschlag:


Die Verlängerung der Grünphase wird umgesetzt, zugleich wird versucht, an der Kreuzung einen Schulweghelfer einzusetzen. In absehbarer Zeit solle an einem runden Tisch über die weiteren Vorschläge – Einbahnstraße, Abschaltung der Vorrangschaltung und Verlegung der Ampel – diskutiert werden.

-> einstimmig


 

TOP 3: Ausbau der Querungshilfe in der Wertachstraße zum Fußgängerüberweg; Antrag der FBU-Stadtratsfraktion

Herr Landgraf verlas den Antrag der FBU-Fraktion und ergänzte, dass die Voraussetzungen für einen Zebrastreifen bei 200 – 300 Fahrzeugen sowie mindestens 50 Querungen durch Fußgänger pro Stunden lägen. Laut Schulverwaltung wären es acht Kinder, die den Bus in der Hirtenstraße nähmen. Zudem vermittle ein Zebrastreifen eine Scheinsicherheit, tatsächlich sicher wäre eine Bedarfsampel.

Stadtrat Vogl führte an, dass eine eigene Zählung eine sehr hohe Frequenz auf der Fahrzeugseite ergab, die weit über den geforderten Mindestgrößen läge. Zudem würden in Bälde schutzbedürftige Personen das Dominikus-Ringeisen-Haus beziehen. Selbstverständlich würde die FBU auch eine Bedarfsampel mittragen, sähe jedoch bereits einen Zebrastreifen als gute und auch sichere Lösung für den Fußgängerverkehr an. Stadträtin Müller-Weigand brachte ein Tempolimit von 30 km/h an dieser Stelle ins Spiel. Stadtrat Mannes hatte zwar keinen konkreten Lösungsvorschlag, appellierte jedoch an die Rücksichtnahme der Fahrzeugführer gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern, die seiner Einschätzung nach jedoch immer mehr schwinde. Frau Wellenhofer (FW) lobte die bestehende Querungshilfe.


Es erging folgender Beschlussvorschlag:

Nach Beendigung der Bauarbeiten an der Brücke Max-Fischer-Straße wird in der Wertachstraße eine Verkehrszählung durchgeführt, als Basis für weitere Maßnahmen. -> einstimmig


 

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