FBU im Gespräch in

02/2020 – Pressebericht zur Veranstaltungsreihe „FBU im Gespräch in …“

In den vergangenen fünf Wochen suchte die FBU Bobingen e. V. das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadtteile. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „FBU im Gespräch in …“ lud der erste Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Michael Ammer die Ortsteilbewohner persönlich zu den Gesprächsrunden in Waldberg/Kreuzanger, Reinhartshausen, der Siedlung und zuletzt in Straßberg/Burgwalden ein. Nach dem Grußwort der stellvertretenden Vorsitzenden Sabine Hornik berichteten die FBU-Stadträte Franz Handschuh und Florian Vogl über ihre bisherige Arbeit im Stadtrat und in den Ausschüssen.

Florian Vogl, Michael Ammer und Franz Handschuh berichteten über die inhaltliche Arbeit der FBU Bobingen e. V.

Michael Ammer stellt sich vor

Im Anschluss stellte sich Bürgermeisterkandidat Michael Ammer bei den Anwesenden vor und skizzierte seine Schwerpunkte. Transparenz und Bürgerbeteiligung lägen ihm sehr am Herzen. Als Beispiele für eine von der FBU praktizierte Erleichterung beim Informationszugang nannte er die regelmäßige Berichterstattung aus den Stadtratssitzungen, die zeitnah auf der FBU-Homepage nachzulesen seien. Des Weiteren hat die auf FBU-Initiative erfolgte Einführung der „Informationsfreiheitssatzung“ schon erste Früchte getragen.

Als Negativbeispiel führte Ammer die Geschäftsform der Bobinger “Grundstücks- und Wohnungsbau- GmbH“ an, welche 2015 mit einer großen Ratsmehrheit gegen die Stimmen der FBU in seiner jetzigen Form ins Leben gerufen wurde. Der Stadtrat habe seitdem auf den wichtigen Bereich der Grundstücksangelegenheiten keinerlei Einfluss mehr. Alle Grundstücksgeschäfte, wie Ankauf, Erschließung und Vermarktung, können vom jeweiligen Ersten Bürgermeister als einzigem Gesellschafter alleine beschlossen werden. Darüber hinaus sind die Informationsmöglichkeiten der Stadträte teilweise stark eingeschränkt. „Hier sehe ich akuten Handlungsbedarf“, so Michael Ammer.

FBU-Mitgliederzahl wächst stetig

In den anschließenden Gesprächsrunden wurden die Fragen und Anregungen der interessierten Zuhörer direkt diskutiert. Die Palette reichte hier vom Zustand der Straßen über die finanzielle Situation der Stadt bis zur Ausweisung von Bauplätzen. Nachdem die Fragen von allgemeinem Interesse diskutiert waren, schlossen Anna-Sophia Hornig und Stefanie Bobinger, die gekonnt durch den Abend führten, den offiziellen Teil der Veranstaltung.

Besonders erfreulich für den Vorsitzenden war, dass sich nach Veranstaltungsende spontan zwei Besucher zu einer FBU-Mitgliedschaft entschlossen hatten.

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